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03. März 2017

JA ZU G9 AN JEDEM GYMNASIUM. NEIN ZUM VOLKSBEGEHREN.

Das von CDU und FDP eingeführte G8 ist gescheitert. Zu viel Stress gerade für die jüngere Schülerinnen und Schüler, kein mittlerer Abschluss nach der 10. Klasse und eine schlechte Durchlässigkeit von anderen Schulformen. Ein Volksbegehren will das alte Gymnasium als Eliteschule mit G9 und verpflichtendem Halbtag zurück. Zahlen sollen es die anderen Schulformen mit Bildungsabbau. Wir lehnen das ab! Die NRWSPD steht für einen selbstbestimmten Weg zum Abitur am Gymnasium. Mit uns wird G9 wieder an jedem Gymnasium möglich.

- Das Volksbegehren ist Bildungsklau.
188 Wochenstunden werden aktuell in allen weiterführenden Schulen in der Sekundarstufe I gegeben. Zukünftig sollen nach dem Entwurf der Initia-tive 180 Stunden für alle Schulformen festgeschrieben werden. Eine Unter-richtskürzung von fast 5% an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen. Betro en sind hier – wie auch an den Gymnasien selbst – die Förder- und Vertiefungsangebote.

- Das Volksbegehren richtet sich gegen den Ganztag.
Ziel des Volksbegehrens ist es, den Ganztag zurückzudrehen. Die Initiato-ren wollen erreichen, dass das Halbtagsgymnasium wieder Standard wird. Alle anderen Kinder fänden ja Alternativen an Ganztagsgesamtschulen. Eine neue Abschottung für das Gymnasium droht. Das von der Initiative geforderte ‚ Verbot von Nachmittagsunterricht‘ ist zudem weltfremd, wie jede/r weiß, die oder der selbst im alten G9 ein Gymnasium besucht hat.

- Keine Ausreden. Der Wortlaut des Volksbegehrens gilt.
Bei Kritik ist von den Initiatoren vereinzelt zu hören, über Details könne man noch sprechen. Das ist FALSCH! Wer für das Volksbegehren unter-schreibt, unterschreibt nicht nur für G9, sondern für den konkret vorge-legten Gesetzesentwurf. Jedem muss bewusst sein, dass der Wortlaut des Gesetzentwurfs im Laufe des Verfahrens nicht veränderbar ist.

- Elternvertretungen & Verbände lehnen das Volksbegehren an.
Von den Lehrerverbänden über den DGB bis hin zur Landesschüler/innenvertretung (lsv) stößt das Volksbegehren auf Kritik und Ablehnung. Auch die damit befassten Stadtschulpflegschaften (u.a. von Köln, Dortmund, Bonn, Krefeld und Duisburg) lehnen es explizit ab.

- Mit der NRWSPD gibt es G9 wieder an allen Gymnasien.
Die Sekundarstufe I wird wieder 6-jährig. Damit erreichen wir, dass sich die Unterrichtsverdichtung und der Stress bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern deutlich verringern. Wie in allen anderen weiterführenden Schulen können 188 Stunden problemlos in 6 Jahren untergebracht wer-den. Wer die Oberstufe anschließend in drei Jahren (wie bisher) durchläuft, kommt in 9 Jahren zum Abitur. Wer nach der 10. Klasse abgeht, kann wie-der einen mittleren Abschluss erwerben.

- Mit der NRWSPD ist Verkürzung der Schulzeit auf G8 Möglich.
Eine Verkürzung der Schulzeit ist mit uns weiterhin an allen Schulen möglich, wenn von Eltern bzw. Schüler/innen gewünscht. Wer G8 machen will, wählt individuell in der 10. Klasse die Kurse der Einführungsphase der Oberstufe dazu. Damit ist nach der 10. Klasse der direkte Übergang in die Qualifikationsphase des Abiturs möglich und die Oberstufe kann so auf zwei Jahre verkürzt werden.

- Mit der NRWSPD kehrt Endlich Ruhe an die Gymnasien ein.
Unser Konzept sorgt für Ruhe an den Schulen, da G9 und die Verkürzung auf G8 gleichberechtigt nebeneinander an allen Gymnasien möglich ist. Die Interessen der G8- und der G9- Befürworter/innen werden so gleicher-maßen berücksichtigt. Der organisatorische Aufwand für die Umstellung in den Gymnasien ist minimal. Andere Schulformen werden überhaupt nicht berührt.

- Die Praktiker befürworten das Konzept der NRWSPD.
Viele Verbände des Schullebens unterstützen unseren Weg einer Wahlfrei-heit zwischen G8 und G9 an jedem Gymnasium. Neben GEW und VBE sieht auch der Philologenverband hierin die geeignete Grundlage dafür, G9 für alle wieder möglich zu machen, ohne das System komplett umzubauen.



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