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29. Oktober 2016

SPD-Fraktion feiert ihr 70-jähriges Bestehen

„Wenn wir heute auf die vergangenen 70 Jahre zurückblicken, können wir mit Fug und Recht behaupten, dass die Essener Sozialdemokratie Erhebliches zu der Gestaltung einer guten Zukunft unserer Heimatstadt Essen beigetragen hat und auch heute noch beiträgt“, stellte Fraktionsvorsitzender Rainer Marschan in seiner Rede fest. Auch heute stehe die SPD-Fraktion wieder vor einigen großen Entscheidungen, die das Zusammenleben in der Stadt wahrscheinlich für Generationen prägen werden. In den kommenden Jahren werden voraussichtlich wieder 600.000 Menschen, die Wohnraum, Kitas, Schulen und ein funktionierendes Verkehrssystem, Integrationshilfe und vor allem Arbeit benötigen, in Essen leben. „Das alles müssen wir organisieren, ohne immer die Folgen unserer Entscheidungen überblicken zu können. Ich wünsche uns dabei den Mut, den unsere Vorgängerinnen und Vorgänger bewiesen haben“, so Rainer Marschan weiter.

Der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Essen, Justizminister Thomas Kutschaty, erinnerte daran, dass die Geschichte der Essener SPD bereits am 23. Juni 1867 mit der Gründung des Essener Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins im Lokal Müller in der Kastanienallee begann. Seitdem haben Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten durch eine Vielzahl wegweisender Entscheidungen die Stadt Essen geprägt. Trotz aller Anstrengungen der Essener Sozialdemokratie trete die Ungleichheit mancherorts nach wie vor offen zu Tage. „Ich bin der SPD Fraktion sehr dankbar, dass sie ihren Fokus auf die Themen Soziales, Familie, Kinder und Jugend legt. Wir müssen dafür sorgen, dass alle Menschen alle Chancen haben“, so Thomas Kutschaty in seinen Grußworten.

Bürgermeister Rudolf Jelinek blickte zurück auf die ersten Schritte sozialdemokratischen Wirkens in Essen nach dem Grauen des Zweiten Weltkriegs. Zunächst sei es um die Lösung der sehr konkreten Alltagsprobleme der Menschen, wie Trümmerbeseitigung, Essensversorgung, Versorgung der Kriegsopfer und Schaffung
von Wohnraum gegangen. Besonders ging Rudolf Jelinek auf Berta Möller-Dostali ein, die von 1948 an 30 Jahre dem Rat angehörte, das Amt als Bürgermeisterin der Stadt Essen für zehn Jahre bekleidete sowie die Essener Sozialpolitik in der Wiederaufbauphase und noch lange Jahre danach prägte. „Im Sinne der Stadt Essen können wir uns nur über diese Form der ehrenamtlichen Aktivität für das Gemeinwohl, über den Einsatz für ein gerechtes Miteinander in unserer Stadt freuen und uns bei allen Anwesenden für ihren Beitrag bedanken. Ohne die Frauen und Männer, die über 70 Jahre in der SPD-Fraktion für ihre Heimatstadt gewirkt haben, wäre diese ärmer“, richtete Rudolf Jelinek das Wort an die zahlreich erschienenen Freunde und Wegbegleiter der SPD-Ratsfraktion.

Quelle: Roman Brüx

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